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Kiefergelenkserkrankungen oder CMD

Bei der CMD handelt es sich um eine Funktionseinschränkung mit Störungen der Nahrungsaufnahme und der Sprache sowie Schmerzen, in der Regel ausgehend von Kau- oder Kopfhaltemuskeln, Teilen des Kiefergelenkes und überlasteten oder hypersensiblen Zähnen.

Die craniomandibulären Dysfunktionen stellen nach Karies und Zahnfleischerkrankungen (Parodontopathien) die dritthäufigste Erkrankung der Zahnheilkunde dar. Von der Gesamtpopulation sind etwa 60-80 % betroffen!

Die jahrelange Beschäftigung mit der Funktion und den vielen Fehlfunktionen des Kausystems führte uns von der so genannten Gnathologie über die funktionsorietierte Zahnheilkunde bis zur Behandlung der CMD.

Erkennen einer CMD

Patienten mit einer CMD werden mittels “Screening-Test” identifiziert. Mit sechs klinischen Untersuchungen kann herausgefunden werden, ob eine CMD vorliegt.

Symptome einer CMD können sein

Asymmetrische Mundöffnung: Beim weiten Öffnen des Mundes weicht der Unterkiefer zu einer Seite ab oder er macht während der Öffnungsbewegung einen “Schlenker” zu einer Seite.

Eingeschränkte Mundöffnung: Der Mund kann nicht weiter als 40 mm (dies entspricht der Dicke von zwei Fingern) geöffnet werden.

Gelenkgeräusche: Bei der Bewegung des Unterkiefers können Geräusche (Knacken, Reiben) im Bereich eines oder beider Kiefergelenke wahrgenommen werden.

Okklusionsgeräusche: Beim lockeren “Klappern mit den Zähnen” entsteht nicht ein heller und klarer Ton sondern ein dumpfer Ton mit Nachhall.

Schmerzhafte Muskeln: Bei der Untersuchung durch Betastung (Palpation) können schmerzhafte Muskeln des Unterkiefers, des Schädels, des Halses, des Nackens und des Schultergürtels als Symptome einer CMD erkannt werden.

Schliffflächen an den Zähnen und Füllungsbrüche:
Bei der Inspektion der Zähne (wir sind schließlich Zahnärzte!) stellen nicht altersgemäße Schliffflächen oder Füllungsbrüche und Keramikabsprengungen an Kronen wichtige Hinweise für eine bestehende CMD dar.

Neben diesen Leitsymptomen können aber auch Spannungskopfschmerz, morgendlicher “Muskelkater” der Kaumuskulatur, Geräusche im Ohr (Tinnitus) oder ein “falscher Biss” Symptome einer CMD sein.

Ferner leiden sehr viele Menschen unter den Folgen von (zumeist nächtlichem) Pressen und Knirschen mit den Zähnen, welche häufig zu den oben aufgeführten Symptomen einer CMD führen können.

Wenn Hinweise auf eine Erkrankung des Kauorgans vorliegen, werden in Abhängigkeit von der Schwere der Erkrankung weitere Untersuchungen durchgeführt. Neben der “klinischen Funktionsanalyse” und der “instrumentellen Funktionsanalyse” können in unserer Praxis die Bewegungsbahnen der Kiefergelenke und die räumliche Lage der Kiefergelenke im Schädel opto-elektronisch registriert werden. Mit Hilfe des “Freecorder®BlueFox” kann digital und berührungslos eine exakte Aufzeichnung der Bewegungsbahnen der Kiefergelenke durchgeführt werden, und so eine oft krankmachende Fehlfunktion in einem oder beiden Kiefergelenken diagnostiziert und therapiert werden.

IMG CMD Curadentis
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www.cmd-curadentis.de ist eine Informationsseite der Fachabteilung der Curadentis Praxisgemeinschaft
Curadentis – Zentrum für Zahngesundheit  |  Kieler Str. 1  |  12163 Berlin Steglitz